Den meisten Menschen fällt es außerordentlich schwer sich richtig zu ernähren.
Schuld daran sind das ungemäßigte Konsumverhalten auf der einen sowie die herrschenden Schönheitsideale auf der anderen Seite.

Da aber nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist, ob eine Person an Über- bzw. Untergewicht leidet, entwickelte der Mathematiker Adolphe Quetelet den Body-Mass-Index (BMI), der ebenso als Körpermasseindex (KMI) oder Körpermassenzahl (KMZ) bezeichnet wird.

Zur Ermittlung dieses BMI teilt man das Körpergewicht (in Kilogramm)
der betroffenen Person durch dessen Körpergröße (in Metern) zum Quadrat:

BMI = Gewicht : (Größe)²
Zum Beispiel: Eine Frau ist 1,60 Meter groß und 48 Kilogramm schwer. Demnach besitzt sie einen BMI von 18,75 kg/m²

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben normalgewichtige Menschen einen Body-Mass-Index zwischen 18,50 und 24,99. Befindet sich der Wert unter bzw. über der jeweiligen Grenze, so ist eine Behandlung empfehlenswert.
Bei der Deutung des BMI muss außerdem noch das Alter berücksichtigt werden. Es ist schließlich völlig normal, dass sich die Figur mit zunehmendem Alter verändert und der Index ansteigt.

Für Sportler, wie beispielsweise Bodybuilder, stellt sich der Body-Mass-Index allerdings als nutzlos heraus. Bei dessen Berechnung wird die Muskelmasse dem Fettgewebe gleichgestellt. Daraus ergibt sich ein fehlerhaft hoher Wert.