Was ist eine Depression?
Als Depression bezeichnet man gemeinhin eine andauernde Lustlosigkeit. Die Symptome dieser psychischen Krankheit sind oft Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und geringe Antriebskraft. Die Betroffenen leiden an Niedergeschlagenheit, tiefer Traurigkeit oder extremen Ängsten um die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden anderer. Depressive Menschen sind oft suizidgefährdet und denken häufig über den Tod nach.
Meist treten auch körperliche Symptome auf. So leiden Depressive nicht selten an stechenden Schmerzen in der Brust oder an Kopfweh. Mangelndes Selbstwertgefühl, geringe Konzentrationsfähigkeiten und Schuldgefühle bedrücken die Patienten in verstärktem Maße.
Zu unterscheiden ist die Depression grundsätzlich von einer depressiven Verstimmung, die sich nach Misserfolgen, durch Schlafmangel oder die momentanen Lebensumstände einstellen kann, aber schon nach kurzer Zeit wieder vergeht.
Wann tritt eine Depression auf?
Als Ursache für eine Depression werden neben Vererbung auch Stresssituationen angenommen. Das ist bei traumatischen, lang andauernden Lebensumständen der Fall. Aber auch ein aktuelles belastendes Ereignis kann eine Depression auslösen – sei es im familiären Bereich oder im Arbeitsumfeld. Fast immer spielen mehrere Faktoren zusammen.
Es kommt nicht selten nach einer Geburt zu einer postnatalen Depression der Mutter, was durch die Hormonveränderung verursacht wird. Auch gibt es im Winter eine erhöhte Anzahl von depressiven Menschen. Das fehlende Sonnenlicht schlägt auf das Gemüt der Betroffenen, seelisches Wohlbefinden stellt sich aber im Frühling wieder ein.
Obwohl Frauen viel häufiger wegen einer Depression in ärztlicher oder psychologischer Behandlung sind, geht man davon aus, dass die Depression keine geschlechtsspezifische Erkrankung ist. Viel mehr vermuten Experten, dass Männer sich – aufgrund des Rollenverhaltens – seltener zu ihrer Krankheit bekennen, sie häufig durch aggressives Verhalten oder erhöhten Alkohol- und Zigarettenkonsum überspielen, statt sich mit ihr auseinanderzusetzen.
Was kann gegen eine Depression getan werden?
Bei der Depression ist der Stoffwechsel des Gehirns gestört. Es gibt verschiedene Psychopharmaka, die das Gleichgewicht der Botenstoffe wieder einstellen und die Übertragung zwischen den Nervenzellen fördern. Gleichzeitig zur Einnahme von Antidepressiva ist eine Psychotherapie meist unerlässlich. Hier werden die Ursachen für die Depression gesucht, um die Probleme durch neue Verhaltensweisen und Gedankenmuster zu beheben. Viele Mediziner haben auch den Sport als natürliches Antidepressivum erkannt. So werden bei Anstrengung körpereigene Glückshormone freigesetzt, die dem Betroffenen oft mehr helfen als die Medikamente mit ihren Nebenwirkungen.
Sobald man bei sich oder einem nahe stehenden Menschen die Anzeichen einer Depression wahrnimmt, sollte man sich an einen Arzt oder Psychologen wenden, denn eine über Jahre unentdeckte Depression macht die Behandlung schwierig und kann in den schlimmsten Fällen zu Selbstmord führen.
Weitere Informationen:
Depression im Alter: Sanfte Wege hinaus
Wikipidia: Depression
5 Kommentare
Andreas
August 2nd, 2008 um 13:41
1Ich selbst setzte auf Ginseng!
Ginseng erhöht die Stressresistenz und baut auf. In Reinform oder in Kombination mit Vitalstoffen ist Ginseng geeignet gegen Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen.
Dazu schmeckt es auch noch so gut. Immer wenn ich ein Essen mit Knoblauch zubereite, gibts eine Scheibe von der frischen Ginsengwurzel dazu. Eben alla Schubeck!
bibo
August 21st, 2008 um 22:32
2Sport ist sicher ein gutes Mittel gegen eine Depression! Wie im Artikel angesprochen, werden dabei Glückshormone freigesetzt und weiters kann man sich an Hand eines vernüftigen Trainingsplans erreichbare Ziele setzen, deren Erreichung sich zusätzlich positiv auswirken
Veronika
September 10th, 2008 um 11:36
3Ginseng und Sport sind sehr gut zum allgemeinen Stressabbau und evtl. auch um Schlimmerem vorzubeugen.
Wenn aber bereits eine Depression oder ein Verdacht darauf vorliegt, bitte auf keinen Fall selbst herumdoktern sondern zum Arzt!
Mike Maigert
Juli 13th, 2009 um 15:07
4Durch eine Verringerung der Sonnenstunden im Herbst und Winter sinkt der Melatoninspiegel. Müdigkeit, Mattigkeit, Niedergeschlagenheit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen können die Folge sein.
Eine Lichtdusche imitiert das Sonnenlicht und wirkt Depressionen entgegen .http://www.sanshop24.de/de/article/83_Lichtdusche%20.html
Die Lichtdusche eignet zur Lichttherapie bei Saisonal abhängigen Depressionen (SAD), Lichtmangel durch z. B. Schichtbetrieb oder bei Jetlag-Beschwerden.
Laura Castello
August 5th, 2010 um 08:42
5Ich kann euch bei Stress und Bur-out Gefahr die Anwendung einer Ingwerkur empfehlen. Hier sind die entsprechenden Infos dazu http://www.gesundes-bayern.de/de/glossar?von=B
Ich hoffe ich konnte euch weiterhelfen.
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